Osterturnier 2023 in Parchim

am Ostersamstag machten sich 6 Pneumis auf den Weg ins mecklenburgische Parchim, um am dortigen TT-Osterturnier teilzunehmen. Insgesamt waren in diesem Jahr 160 Sportlerinnen und Sportler in Parchim am Start. Das Turnier war als 2er Mannschaftsturnier ausgeschrieben, gespielt wurde dabei in 3 verschiedenen Spielklassen. 
Andreas Westphal und Robert Bloße wurden entsprechend ihrer Punktzahl in die B-Kategorie eingegliedert und spielten ein wirklich solides Turnier. In Ihrer Vorrundengruppe (5er Gruppe) belegten sie mit nur einer Niederlage einen sehr guten 2.Platz.  Leider hatten sie dann im Achtelfinale gegen eine Paarung aus Wittenberge mit 1:2 das Nachsehen und schieden aus. 
 
Rene` Baer und Guido Uecker spielten das erste Mal in dieser Konstellation zusammen und nahmen mit 43 anderen Mannschaften das Turnier in der C-Klasse in Angriff.
Am Vormittag überzeugten Beide und gewannen verdient ihre 4er Gruppe.
Nach Freilos in der ersten KO-Runde konnten Sie auch ihre Achtelfinal-Begegnungen jeweils mit 3:2 gegen eine Paarung aus Lübz/Grabow gewinnen. Im Viertelfinale dann das Vereinsinterne Aufeinandertreffen mit Maurice und Thora, das völlig verdient mit 2:1 an die Beiden ging.
Somit mußten  Rene und Guido Ihre Schläger einpacken, während es für Maurice und Thora weiterging.
 
Einen sehr schönen und äußerst interessanten Bericht über den überaus erfolgreichen Tag der Beiden hat Maurice verfasst: Aber lest bitte selbst:
 
Thora Brandscheid und Maurice Müller haben am Ostersamstag beim Parchimer Osterturnier teilgenommen. Das ist ein 2er-Mannschaftsturnier, bei dem zuerst die Einzel gespielt werden und das Doppel als möglicher Gewinnpunkt am Ende.
Sie haben in der Klasse C gestartet, wobei Thora augenscheinlich eine der Starterinnen mit den wenigsten TTR-Punkten war. Maurice gehörte zum oberen Drittel der Einteilung, sodass sie als Gruppenzweite eingeteilt wurden. Diese Platzierung konnten sie nach den Gruppenspielen bestätigen. Dann wurde das erste KO-Spiel angesetzt, gegen eine Jugendliche aus Ahrensburg bei Hamburg und ihre Trainerin, das sie souverän mit 2:0 gewannen.
Im zweiten KO-Spiel gegen einen starken Gruppen ersten, der mit Freilos sein erstes KO-Spiel als Pause nutzen konnte, bestätigten sie erneut ihre gute Form und fuhren wieder ein 2:0 ein. Jetzt folgte das Viertelfinalspiel, vereinsintern gegen Pneumant Baer – Uecker. Thora konnte ihre Form nur noch im 1. Satz halten und erschrak dann selbst über ihre Courage und verlor ihre spielerische Sicherheit, die sie später, aber nicht zu spät, wiederfinden sollte. Guido konnte seine Erfahrungsvorteile nutzen und damit das Einzel dann gewinnen. Das Spiel Rene vs. Maurice lief dagegen recht gradlinig für Maurice durch. Nun musste ein Doppel als Entscheidung herhalten. Hier gewannen Maurice und Thora und konnten ins Halbfinale einziehen. Gegen Robert Glatzer und seinen Spielpartner reichte es jedoch nicht ganz im Doppel. Das Finale war leider außer Reichweite, aber das Spiel um Platz drei stand noch
offen.
Es war mittlerweile 20 Uhr durch, der TT-Tag begann in der Halle um 7:30 Uhr. Müdigkeit konnte jetzt ein ausschlaggebender Faktor werden. Thora verlor ihr Einzel mit vielen guten Aktionen und unter ersten auffälligen Unterstützern aus dem Publikum leider mit 1:3. Maurice konnte sich durchsetzen, die Müdigkeit traf den jungen Sportler aus
Rostock viel mehr als die Nachteule von Pneumant. Also wieder ein Entscheidungsdoppel für die Starter aus FüWa. Der erste Satz ging recht deutlich an die jungen Wilden aus Rostock.
Aber da war doch noch was mit den Zuschauern? Thora kannte die Gruppe von ca. 15 Leuten aus ihren Turnierauftritten in Wittenberge und hatte wohl einen freundlichen und guten
Eindruck hinterlassen. Im zweiten Satz wurden wieder vereinzelt Anfeuerungsrufe für Thora ausgerufen. Das half im Spiel, und der Satz wurde gewonnen. Damit stand es 1:1, und das
„Momentum“ war auf der Seite der Mixed-Aufstellung. Durch immer mehr positiven Zuspruch konnte Thora wieder mehr Vertrauen in ihre Form finden und spielte dann mit
Maurice ein grundsolides Doppel, das sie dann mit einem Rückhand-Topsin aus der Vorhandseite parallel als Matchball verwandelte.
Damit war der 3. Platz gewonnen. Freudig wurde dem höflichem Pöbel aus Wittenberge gewunken und sich auf die Siegerehrung gefreut.
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