Deutliche 3:11-Niederlage gegen die Sängerknaben aus Finsterwalde

Heim-Punktspiel | Verbandsliga

Nach über sechswöchiger Spielpause durfte die erste Vertretung der Pneumies wieder an die Tische ran, die für einige von uns die Welt bedeuten.

Zu Hause empfingen die Mannen um Mannschaftsführer Gerald Stamm die Aktiven des TTC Sängerstadt Finsterwalde, gegen die es in der Hinrunde eine 5:9-Niederlage gab. Erfreulich, der erste Auftritt der Nr. Eins der Spreestädter, Glenn Büchtemann, der nach 4-monatiger Abstinenz wieder antreten durfte. Verstärkt wurde das Team vom Abteilungsleiter Robert Bloßé aus der zweiten Mannschaft. Leider ging der Start völlig daneben. Sowohl Lorenz/Bloßé, als auch Büchtemann/Stamm verloren ihre Auftaktdoppel mit jeweils 0:3 gegen Müller/Schiffner und gegen Lagenstein/Böhme.

Nach den ersten drei Einzeln von Glenn Büchtemann gegen Dirk Schiffler mit 1:3 (-9, 8, -8, -7), Gina Lorenz gegen Philipp Müller mit 1:3 (8, -8, -9, -7) und von Gerald Stamm gegen Toni Böhme mit 2:3 (-6, 4, -7, 11, -6), zogen die Gäste auf ein uneinholbares 5:0 davon. 

Mit klugem Spiel ließ sich Linkshänder Bloßé gegen Sascha Lagenstein nicht die Butter vom Brot nehmen, siegte verdient mit 3:1 (3, -4, 7, 8) und holte so den ersten Punkt für die Spreestädter. Nach langer Pause merkte man der Nr. Eins Büchtemann die fehlende Spielpraxis an und so unterlag er Müller mit 0:3 (-9, -6, -7). Energisch, wie man sie kennt, verkürzte Lorenz mit einem sehenswerten 3:1-Sieg (9, 9, -8, 6) gegen Mannschaftsführer Schiffler auf 2:6. Dem folgten aber wieder drei 1:3-Niederlagen der Fürstenwalder. Stamm verlor gegen Lagenstein (7, -3, -6, -7), Bloßé gegen Böhme (9, -5, -11, -6) und Stamm gegen Müller (8, -5, -11, -6). Somit stand es zwischenzeitlich bereits 2:9 gegen Fürstenwalde. Büchtemann gab gegen Lagenstein noch einmal Alles, konnte aber die 0:3-Niederlage (-8, -5, -9) an diesem Tage nicht verhindern.

In einem sehenswerten Einzel und unter dem Beifall der anwesenden Zuschauer und der Mannschaftskameraden ackerte sich Lorenz zu einem hauchdünnen, aber doch verdienten 3:2-Sieg (-9, 6, -9, 8, 12) gegen Böhme und verkürzte auf 3:10. Doch das war nur eine Ergebniskosmetik. Den Schlusspunkt zum 3:11 erspielte sich Schiffler mit einem 3:0-Sieg gegen Bloßé.

Mit der derzeitigen Bilanz von 4:20 Punkten können die Pneumanter  nicht zufrieden sein, denn nach wie vor rangieren sie auf dem vorletzten Tabellenplatz der Verbandsliga Brandenburg.

Text: Gerald Stamm

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